Tag 5 – BSC-Party am Polarmeer

Mittwoch, 20. Juni. Etwas entspannter starteten wir morgens in den Tag, nachdem wir gemütlich zusammengepackt, gefrühstückt und zwei Kaffee getrunken hatten. Unsere beiden Partnerteams hatten sich bereits aufgemacht, die Lofoten zu erkunden bzw. den nächsten Treffpunkt anzusteuern. 

Heiko wollte den ersten entspannteren Tag der Rallye nutzen, um den Reinesbrigen zu besteigen und machte sich gegen 10.00 Uhr auf, die 500 Höhenmeter zu erklimmen und sich das Wetter mal „von oben“ anzuschauen. Im Anschluß ging es dann zur Baltic Sea Circle-Rallyeparty am Polarmeer, wo wir gegen 15.00 Uhr, tatsächlich ohne Regen und mit Aussicht auf ein bisschen Sonne, eintrafen. Die Zeit wurde genutzt um ein paar Bier zu trinken, sich mit den Rallyekollegen auszutauschen und einige Würste vom Grill zu genießen. 

Gegen 20.00 Uhr starteten die BSC-Wikingergames direkt am Sandstrand. Bei der ersten Challenge, das BSC-Hölzchen so nah wie möglich an einen Holzpfosten zu werfen und so unter die besten sechs dieser Runde zu kommen, sicherte Patrick dem Team den 5. Platz (von insgesamt nur fünf teilnehmenden Teams in dieser Runde, aber weiß ja keiner). Im Anschluß daran wurden jeweils drei Teams gemeinsam zum Tauziehen gegen drei weitere Teams aufgefordert, wo wir ebenfalls mit Geschicklichkeit und Kraft überzeugen konnten. Beim Kampf ums Finale mußte Heiko mit einem Partner eines anderen Teams einen Apfel zwischen den Köpfen transportieren und ein Wettrennen laufen – hier scheiterten wir dann leider und verpassten so knapp unseren Einzug ins Finale. Auch bei dieser Challenge kämpften wir Seite an Seite und motivierten natürlich unsere Teamkollegen von #210 und #247, trotzdem sollten wir allesamt nicht zu den Siegern der Wikingergames 2018 zählen. 

Heiko schloss sich dann der Gruppe Hartgesottener an, die noch eine Runde im Polarmeer Baden wollten, andere Teammitglieder verzichteten aufgrund der gefühlten 5° Außentemperatur auf dieses einmalige Erlebnis und feierten stattdessen am parallel entzündeten Mittsommerfeuer. So nahm der Abend seinen Lauf, die Flaschen leerten sich und Mitternacht rückte näher, ohne dass die Sonne auch nur ansatzweise den Horizont berührte… taghell wurde so in den nächsten Morgen gefeiert, bevor einer nach dem anderen im Zelt verschwand, um Energie für den nächsten Morgen und die Fahrt in Richtung Nordkap zu tanken.

Fazit des Tages: So schlimm ist kein Regen eigentlich garnicht, feucht-fröhlich geht auch ohne!  

Unterwegs: 2 Stunden   Tagesstrecke: 105 km